Wie rentiert sich Qualität bei Nadelentrostern?
- Links: HOLGER CLASEN Nadelträger nach 50Std. Rechts: Konkurrenzprodukt nach 13 Std.
Fragen Sie den Experten: Wie rentiert sich Qualität bei Nadelentrostern?
Um diese Frage zu beantworten, haben wir zwei Nadelentroster unterschiedlicher Qualität auf die Probe gestellt: der Original HOLGER CLASEN Nitto Kohki Nadelentroster JEX-28 trat gegen einen zum Verwechseln ähnlich aussehenden Nadelentroster minderer Qualität an. Die Ergebnisse sind verblüffend!
Der Einsatzfall war eine ca. 50 Jahre alte, 8 mm starke, Rostfarbschicht zu entfernen. Das betroffene Einsatzgebiet bestand aus Lukenkimming (coaming), Schanzkleid (bullwark), Rohren Nw75 (tubes NS75) sowie Winschendeck (winch deck). Ziel der Arbeiten: Die Entrostung dieser Flächen bis auf das Ursprungsmaterial. Der Fokus dieser Untersuchung wurde sowohl auf die Nadelträger, als auch auf Nadeln selber gelegt.
Die Nadeln
Bei einer Gesamtfläche von 236m² kam der mit Original Nadeln ausgestattete HOLGER CLASEN Nadelentroster ohne einen einzigen Nadelwechsel aus. Das Low-Budget-Produkt hingegen musste bei gleicher Gesamtfläche auf drei Nadel-Sets zurückgreifen. Klarer Punktesieg für die Qualität, schließlich konnte mit Qualitätsnadeln eine dreimal so große Fläche bearbeitet werden.
Die Nadelträger
Die Nadelaufnahmen im Nadelträger des No-Name-Produktes zeigten schnell Ausbrüche und einen hohen Materialabtrag. Dieser Umstand begünstigt das Abbrechen der Nadelköpfe. Ohne Kopf können die Nadeln durch den Luftdruck aus dem Gerät herausschießen – ein erhebliches Verletzungsrisiko!
Die Haltbarkeit der Nadelträger zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Werkzeugen auf. Während der HOLGER CLASEN Nadelträger nach 50 Stunden Einsatz immer noch einwandfrei funktioniert, ist der Nadelträger des Konkurrenzproduktes bereits nach 13 Stunden unbrauchbar. Demnach zeigt sich auch bei den Nadelträgern das Markenprodukt deutlich langlebiger, diesmal mit einem Faktor von mindestens 3,8!
Fazit
Bei der Anschaffung qualitativ hochwertiger Werkzeuge sind die Kosten für diese Investition höher als für Produkte von geringer Qualität. Durch die Langlebigkeit und die niedrigen laufenden Kosten amortisieren sich Qualitäts-Werkzeuge jedoch in Windeseile. Außerdem bieten diese Werkzeuge eine höhere effektive Arbeitszeit, da werkzeugbedingte Verzögerungen auf ein Minimum beschränkt sind. Wird also der gesamte Lebenszyklus des Werkzeugs betrachtet sind nur Qualitätsprodukte rentabel.
Mehr Informationen zur Rentabilität von Qualitätswerkzeugen erhalten Sie an unserem Messestand auf der SMM 2010: Halle B2.EG, Stand 113. Wir freuen uns auf Sie!
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