Wussten Sie schon… welches die kostengünstigste Flächenentrostung ist?

Konventioneller Flächenentroster Mammut III

Während der Entrostung von Schiffen kommen sowohl Werkzeuge zum Entrosten von kleinen Flächen oder Kantenbreichen, als auch großflächige Entrostungswerkzeuge zum Einsatz. Bei den großflächigen Entrostungswerkzeugen unterscheidet man zwischen dem konventionellen Flächenentrosten und dem Strahlen (z.B. Sandstrahlen). Aber welche dieser Methoden eignet sich für Ihr Schiff am besten?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, betrachten wir 4 unterschiedliche Kriterien:

1. Anschaffungspreis

Der Anschaffungspreis variiert sowohl bei den Strahlern als auch bei den konventionellen Flächenentrostern je nach Qualität und Verarbeitung des Werkzeugs. Die Anschaffungskosten fallen bei einem Strahler jedoch deutlich höher aus. Sie sind in etwa zehnmal so hoch wie die eines konventionellen Flächenentrosters. Bei Produkten minderer Qualität sollte man neben den Anschaffungskosten auch die Lebensdauer und somit die Wiederbeschaffungskosten bedenken.

2. Zeitersparnis

Geht es darum viel Rost in kurzer Zeit zu entfernen, hat das Strahlen die Nase vorn. Auf Werften wird daher neben konventionellen Entrostern auch zum Strahlen gegriffen. Auf hoher See ist erfahrungsgemäß kein Zeitdruck beim Entrosten vorhanden und die Instandhaltung des Schiffes ein fester Bestandteil im Tagesablauf der Arbeiter. Daher kommen auf den Schiffen für große Flächen Rost fast ausschließlich konventionelle Flächenentroster zum Einsatz.

3. Betriebskosten

Zu den laufenden Betriebskosten gehört die Energiezufuhr. Die Strahler und die konventionellen Flächenentroster benötigen Druckluft oder Strom um die Entrostungsarbeiten verrichten zu können.

Bei beiden Varianten fallen im Laufe der Jahre Kosten für Wartung, Reparaturen oder Ersatzteile an. Je hochwertiger die Qualität des Werkzeugs, desto geringer fallen diese Kosten aus.

Bei den Strahlern entstehen durch den Wasser- und Strahlmittelverbrauch jedoch beachtliche zusätzliche Kosten. Süßwasser ist gerade auf See kostbar. Und je nach Größe des Projekts kann der Strahlmittelverbrauch zwischen 60 kg und 360 kg pro Stunde liegen.

4. Umweltschutz

Die beim Entrosten von der Oberfläche abgerissenen Teilchen stellen bei beiden Varianten eine Belastung für die Umwelt dar und müssen entsorgt werden. Nach der Arbeit mit konventionellen Flächenentrostern können diese Partikel mit wenig Aufwand aufgefegt und entsorgt werden.

Beim Strahlen entsteht neben dem abgetragenen Rost noch eine zusätzliche Belastung durch das verbrauchte Strahlgut. Das Strahlgut vermischt sich mit dem Abtrag und verteilt sich unkontrolliert in der näheren Umgebung. Ein fachgerechtes entsorgen ist meist nicht möglich und die Rückstände landen häufig im Wasser.

Fazit:

Der Umwelt-Aspekt sollte nicht außer Acht gelassen werden. Dem „Green Shipping“ wird immer mehr Bedeutung angemessen und zum Schutz unser Meere sollte man bei jeder Investition die resultierende Umweltbelastung bedenken. Beim Thema Umweltschutz haben die konventionellen Flächenentrostern den Strahlern einiges voraus.

Zur Wirtschaftlichkeit lässt sich sagen, dass sich unter großem Zeitdruck der Einsatz von Strahlern durchaus lohnen kann. Generell sind die konventionellen Flächenentroster aufgrund der niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten die eindeutig kostengünstigere Lösung für die Flächenentrostung.

Der Mammut-Flächenentroster ist nicht ohne Grund bereits seit über 70 Jahren im Programm von HOLGER CLASEN verankert. Und nach verschiedenen Weiterentwicklungen auch heute noch ein stark nachgefragtes Produkt.

 

Link: Flächenentroster Mammut III