Worauf muss man bei technischen Bürsten achten?

Technische Bürsten

Wie fast immer im Leben, kommt es auch bei technischen Bürsten darauf an, sie Ihrer Bestimmung entsprechend einzusetzen. Die häufig an Bord festgestellte Meinung „viel hilft viel“ stimmt auch hier nur teilweise. Es kommt auf die richtige Kombination an. Folgende 3 Punkte gibt es zu beachten:

1. Drehzahl: Die auf den Bürsten angegebene Drehzahl ist eine Sicherheitsdrehzahl für den gefahrlosen Betrieb der Bürste. Diese Werte dürfen in keinem Fall überschritten werden! Für ein optimales Bürstergebnis reicht fast immer auch eine geringere Drehzahl aus.

2. Anpressdruck: Die Voraussetzung für eine optimales Arbeitsergebnis ist neben der Drehzahl auch der korrekte Anpressdruck. Da nur die Besatzspitzen richtig auf die Oberfläche einwirken, ist ein leichter Anpressdruck beim Bürsten vollkommen ausreichend. Ein hoher Anpressdruck (häufig stemmen sich die Anwender mit Ihrem Körpergewicht auf das Werkzeug) verbessert nicht das Ergebnis, sonder erhöht den Verschleiß von Bürsten und Werkzeug, und steigert somit unnötig die Betriebskosten Ihres Schiffes.

3. Montage (bei Pinselkopfbürsten): Beim Einsatz von Pinselkopfbürsten gilt es einen möglichst kurzen Antrieb der Bürste - also einen geringen Abstand von Spannzange zu Pinselkopf - zu gewährleisten. Besonders bei hohen Drehzahlen (~20.000 Umdrehungen) gilt ein maximales Auskragen von 10mm Länge.

Was immer gilt: „Aufsätze und Werkzeuge müssen zusammenpassen!“

Link: Bürstwerkzeuge

Stellen auch Sie eine Frage an den Experten zum Thema Entrostung! Einfach folgendes Formular ausfüllen: